Das regionale Beratungs- und Förderzentrum (rBFZ) an der Fritz-Erler-Schule

Regina Langer, Maximilian Liebelt und Sabine Schmidt sind Förderschullehrer*Innen, die von der Helmut von Bracken Schule in Friedberg abgeordnet sind, um die Fritz-Erler-Schule auf ihrem Weg zur Inklusion zu begleiten. Zu diesem Zweck beraten sie Eltern und Lehrer*Innen und begleiten die Förderung vor Ort.

Die Schwerpunkte ihrer Arbeit sind:

- Hospitationen und Unterrichtsbeobachtungen im regulären Unterricht.

- Unterstützung und Beratung bei Lernschwierigkeiten.

-  Unterstützung und Beratung bei emotionalen und sozialen Entwicklungsauffälligkeiten.

- Einzelförderung und Kleingruppenförderung zur gezielten Unterstützung von Schüler*Innen.

- Diagnostik (Überprüfung verschiedener schulisch relevanter Kompetenzen).

- Erstellung von Unterrichtsmaterialien für Schüler*Innen mit festgestelltem Förderbedarf.

Durch ihre Stellung als zusätzliche Ressource an der Fritz-Erler-Schule haben die Lehrkräfte des rBFZ die Möglichkeit, individuell und flexibel auf die Bedürfnisse einzelner Schüler*Innen einzugehen. Somit können sie ihnen dabei helfen, den Anschluss an den Lehrstoff der Klasse zu erhalten, oder sie emotional und sozial stützen. Wenn sowohl die Hilfeangebote der allgemeinen Schule als auch des rBFZ nicht ausreichen, um Schüler*Innen in ihrem Lernverhalten gerecht zu werden, können die Lehrkräfte des rBFZ eine förderdiagnostische Stellungnahme erstellen, auf deren Grundlage in Absprache mit der Schulleitung und Eltern, eine inklusive Beschulung beschlossen wird. Sie dient als Basis dafür, dass Schüler*Innen im Rahmen der allgemeinen Beschulung in ihrem eigenen Tempo und an ihren individuellen Bedürfnissen orientiert unterrichtet werden.

Die Verzahnung zwischen rBFZ und allgemeiner Schule ist eine wichtige Aufgabe, die erst durch Kooperation möglich gemacht wird. An der Fritz-Erler-Schule wird Zusammenarbeit generell groß geschrieben und so wird den Kindern ein Lernen in einer angenehmen und anregungsreichen Atmosphäre geboten. Sowohl die Schüler*Innen als auch die Lehrkräfte profitieren von der Vielfalt an Zugängen und entwickeln sich Tag für Tag gemeinsam weiter.

 

Letzte Änderung am 23.04.2018