Die Projektwoche der Fritz-Erler-Schule im Schuljahr 2013/14

 

Unsere Projektwoche zum Thema „Sinne“ fand vom 10. Juni  bis 13. Juni 2014 statt.

In insgesamt 10 Projekten experimentierten, malten, bastelten, lernten und spielten die Kinder in gemischten Gruppen aus Erst-, Zweit-, Dritt- und Viertklässlern.  Durch verschiedene Aktivitäten erfuhren sie dabei viel über die fünf Sinne.

 

In Ober-Wöllstadt fanden fünf Projekte, in die sich die Schüler einwählen konnten, statt:

- Rund ums Sehen - Du wirst deinen Augen nicht trauen!

(Frau Grobba / Frau Schneider)

- „Wie schmeckt´s?“ (Frau Heuser)

- Bewegen mit allen Sinnen (Frau Schmidt)

- Die Natur mit allen Sinnen erleben (Frau Jäckel)

- Die Nase – der richtige Riecher (Frau Seidel)

 

Auch in Nieder-Wöllstadt konnten die Schüler aus fünf Projekten auswählen:

- Wir erleben Farben (Frau Tschenett)

- Ich sehe was, was du nicht siehst… (Frau Dietz / Frau Winkler)

- Die Nase – der richtige Riecher (Frau Rill / Frau Rieck)

- Hörbuch: Wir vertonen eine Geschichte (Herr Arnold)

- „Wie schmeckt´s?“ (Frau Schulze / Frau Wagner)

 

Die Ergebnisse dieser ereignisreichen Projektwoche präsentierten die Kinder gemeinsam am 13. Juni 2014 nachmittags im Rahmen einer großen Ausstellung in der Schule in Ober-Wöllstadt ihren Familien und Freunden.

 

Die Berichte der Kinder geben einen Einblick in die Erlebnisse der Schüler in den Projektgruppen…

 

 

Wir erleben Farben

Ab Dienstag fand unser Projekt „Wir erleben Farben“ bei Frau Tschenett statt. In den ersten beiden Stunden haben wir darüber geredet, wie wohl eine Welt ohne Farben aussehen würde. Danach haben wir  kurz die Augen geschlossen. Die meisten haben dabei ihre Sachen nicht mehr gefunden, andere fanden es traurig oder langweilig.

Nach der Pause haben wir angefangen, mit Aquarellfarben zu malen und zwar immer nur einfarbig. Später haben wir festgestellt, dass man auch mit einer einzigen Farbe tolle Bilder malen kann, denn wir hatten ganz verschiedene Farbtöne benutzt.

Am Mittwoch starteten wir gleich mit dem Malen. Diesmal war unser Motto „Farben streiten sich“. Dabei ließen wir die Aquarellfarben auf dem nassen Papier ineinander laufen, sodass manche Farben ein „Kind“ (eine dritte Farbe) bekamen.

Wenn Farben sich streiten, müssen sie sich natürlich auch wieder vertragen! Dazu malten wir nach der Pause richtig schöne zweifarbige Bilder.

Alle freuten sich auf den Ausflug am Donnerstag. Wir fuhren nämlich mit der S-Bahn nach Frankfurt in das Städel-Museum. Dort machten wir eine Führung mit Kopfhörern durch die Ausstellung von Emil Nolde. Nachdem  wir alle Bilder angeschaut hatten, malten wir selbst zwei Bilder, eins mit Aquarellfarben und das andere mit Wasserfarben. Am Freitag haben wir uns für die Präsentation vorbereitet.

von Muriel


 

Hörbuch: Wir vertonen eine Geschichte

Bei der Präsentation konnte man auf einem der vier Plakate im Musikraum in Ober-Wöllstadt, wo die Präsentation zu unserem Projekt stattfand, folgenden Satz lesen: Unsere Entscheidung ins Projekt „Hörbuch – wir vertonen eure Geschichte“ zu gehen, war mit Sicherheit eine gute. In dieser Sache waren sich alle 14 Kinder, die daran teilgenommen haben, sowie auch Herr Arnold, der Leiter des Projekts, einig.

Einig waren sich die Schüler auch darüber, dass von neun vorgeschlagenen Büchern folgende vier als Hörbuch bearbeitet werden sollten: „Vier Freunde bauen sich ein Haus“, „Kasimir backt“, „Wolkenbrot“ und „So weit, so gut“.

Jedes Buch sollte von einer anderen Gruppe bearbeitet werden. Nachdem eifrig diskutiert wurde, wurde beschlossen, dass Antonia, Leonard und Julian  „Vier Freunde bauen ein Haus“ und Alexander, Luisa und Jean-Pierre „Wolkenbrot“ übernehmen sollten.  „Kasimir backt“ wurde das Ziel von Klara, Kiara, Emma und Maik. Stella, Nils, Julia und Natalie entschieden sich für „So weit, so gut“.

Es machte den Kindern viel Spaß, ihre Stimmen zu verstellen, mit einem echten Aufnahmegerät und Mischpult zu arbeiten und sich auszudenken, mit welchen Geräuschen man zum Beispiel das Fällen von Bäumen (mit einem Stab über den Rücken einer  Holzkröte fahren) darstellen könnte.

„Am Ende haben wir alle Werke angehört und nur gestaunt“, erinnert sich ein Kind.

„Herr Arnold hat uns gefragt, was er beim nächsten Mal besser machen soll, aber uns fiel nichts ein.“

Schön, wenn man so etwas sagen kann.

von Natalie

Die Nase – der richtige Riecher

Ich war im Projekt „Die Nase – der richtige Riecher“ in den Klassenräumen der 1a und 4b. Die Lehrerinnen, die bei uns waren, waren Frau Rieck und Frau Rill. Wir waren eine große Gruppe mit 28 Kindern. Beim Vortreffen haben wir besprochen, was wir machen. Jeder sollte sagen, wie er heißt und was er am liebsten riecht.

Am Dienstagmorgen kam Frau Bös mit Gitarre und hat mit uns das Lied über die Sinne geübt. Danach haben wir angefangen Lavendelsäckchen zu nähen und wir haben noch eine Mappe bekommen.

Am Mittwoch haben manche die Lavendelsäckchen fertig genäht, andere haben ein neues angefangen oder Arbeitsblätter gemacht. Es gab auch ein Duftmemory und einen Dufttest. Ein paar Blätter mussten und andere konnten wir machen.

Die Gruppen konnten jeden Tag Pausen machen, wenn die Lehrerinnen es gesagt haben. Es gab keine festen Pausenzeiten. Unterrichtsschluss war jeden Tag nach der vierten Stunde.

Donnerstags hat keiner mehr Lavendelsäckchen genäht. Wir haben alle Arbeitsblätter bearbeitet. Wir haben noch einen kleinen Test ausprobiert, wobei wir geschaut haben, ob man mit geschlossener Nase schmecken kann. Am Schluss haben wir noch ein paar Runden „Mord in der Disko“ gespielt. Das ging so: Der Mörder und das Opfer hatten denselben Duft und die Detektive mussten ihn erschnüffeln.

Am Freitag haben wir die Plakate, die Arbeitsblätter und die Mappe verschönert. Nachmittags hatten wir die Präsentation. Wir waren in Frau Seidels Klassenraum. Jeder von uns war 15 Minuten lang da und hat den Leuten gezeigt, was wir gemacht haben.

In dieser Woche habe ich gelernt, wie die Nase aufgebaut ist. Außerdem habe ich erfahren, dass man fast alles riechen kann, aber dass es auch manches gibt, was nicht riecht.  Es war eine tolle Projektgruppe (schön leise) und am tollsten fand ich das Nähen der Lavendelsäckchen und das Spiel „Mord in der Disko“.

von Carolina


 

In Ober-Wöllstadt arbeitete Frau Seidel ebenfalls mit einer Projektgruppe zum Thema „Die Nase – der richtige Riecher“.

 

 

Rund ums Sehen: Du wirst deinen Augen nicht trauen

Vom 10.06.2014 bis zum 13.06.2014 hatten wir eine Projektwoche. Unsere Lehrerinnen im Projekt „Rund ums Sehen – Du wirst deinen Augen nicht trauen“ waren Frau Schneider und Frau Grobba.

Am Dienstag haben wir zuerst ein Lied über die fünf Sinne gelernt. Danach haben wir einen Spaziergang um das Schulgebäude gemacht. Dabei haben wir mit verschiedenen Materialien (zum Beispiel Folien, Tücher, Sonnenbrillen und Lupen) ausprobiert, ob und wie man dadurch sehen kann. Anschließend haben wir miteinander darüber gesprochen. Außerdem haben wir mit Sonnenbrillen im Raum getanzt und wenn die Musik stoppte, haben wir verschiedene Begrüßungen mit Händen, Füßen oder anderen Körperteilen gemacht.

Später haben wir Blindenbrillen gebastelt. Dann wurden wir von einem Partner „blind“ geführt. Außerdem sind wir mit einem Blindenstock und unseren selbstgemachten Blindenbrillen auf dem Schulhof gelaufen. Natürlich musste immer noch jemand dabei sein, der nicht „blind“ war, um zu helfen.

Am Mittwoch haben wir einen Film über das Sehen und Blindsein geschaut und mit dem Basteln angefangen. Es gab sehr viele verschiedene Materialien, mit denen wir arbeiten konnten. Dabei erstanden Tastbilder, Tastmemorys, große Tastparcours, Fühlkästen und tolle Kreisel.

Am Donnerstag haben wir „blind“ gefrühstückt und wir haben versucht, uns „blind“ zu füttern. Außerdem haben wir gebastelt und viele Experimente mit nur einem Auge ausprobiert.

Am Freitag haben wir die Bastelarbeiten beendet und uns für die Projektvorstellung vorbereitet. Das hat viel Spaß gemacht. Wir hatten am Ende über zwanzig Memorys, drei Tastparcours und jeweils zwei Tastbilder und Fühlkästen gemacht.

Am Nachmittag war es dann so weit. Bei der Präsentation in der Schule in Ober-Wöllstadt haben wir unser Projekt vorgestellt. Die Eltern waren an den vielen verschiedenen Sachen sehr interessiert. Um 18 Uhr war die Ausstellung vorbei.

von Hannah, Jan und Fabian


 

Ich sehe was, was du nicht siehst…

Ich war in Nieder-Wöllstadt in der Gruppe „Ich sehe was, was du nicht siehst…“ bei Frau Dietz und Frau Winkler. Insgesamt waren 28 Kinder in diesem Projekt.

Am ersten Tag haben wir angefangen verschiedene Brillen zu basteln. Die einen Brillen waren aus Frischhaltefolie. Durch sie konnte man noch ein bisschen sehen. Die anderen Brillen waren aus Pappe, sodass man gar nichts mehr sehen konnte.

Nach der Pause haben wir Gruppen eingeteilt, in denen die Kinder zusammen gelernt und für die Präsentation Sachen vorbereitet haben. Es gab Gruppen zu den Themen „das Auge“, „Augenkrankheiten“, „optische Täuschungen“, „Augenspiele“ und „Blindsein“. Am Ende des Tages haben wir einen Film über das Auge und das Sehen geschaut.

Am Mittwoch hatte Frau Dietz uns aus der Blindenschule in Friedberg eine Schreibmaschine und Blindenstöcke mitgebracht. Nachdem wir in den Gruppen gearbeitet hatten, wollten wir eigentlich mit den Blindenstöcken nach draußen gehen. Wegen des schlechten Wetters mussten wir leider drinnen bleiben und konnten die Blindenstöcke nur im Klassenraum ausprobieren.  Außerdem haben wir noch einen Film über das Blindsein geschaut.

Am Donnerstag ist es mit der Gruppenarbeit losgegangen und daran haben  wir den ganzen Vormittag gearbeitet. Am Freitag bereiteten wir die Präsentation vor. Danach spielten wir draußen noch verschiedene „Blindenspiele“.

Nun hofften wir nur noch, dass die Präsentation am Nachmittag gut verlaufen würde, was dann auch so war.

von Chantal

Bewegung mit allen Sinnen

Vom 10. bis 13.06.2014 war ich in dem Projekt „Bewegung mit allen Sinnen“.

Wir  haben am Dienstag Monster aus Kartons gebastelt. Danach sind wir in die Turnhalle gegangen und haben sie mit Papierkugeln und Bällen abgeworfen.

Am Mittwoch hat unsere Lehrerin Frau Schmidt  mit uns „menschliche Pizzas“ gemacht. Dazu musste sich jemand auf den Boden legen. Anschließend wurde das Kind von seinem Partner mit Sachen aus der Natur (zum Beispiel mit Gras, Blättern und Ästen) belegt.

Am Donnerstag haben wir Luftballons aufgeblasen und Spiele damit gespielt.

Ein Fühlmemory haben wir am Freitag gebastelt.

Mir haben das Fühlmemory und die Präsentation am besten gefallen.

von Emily


 

Die Natur mit allen Sinnen erleben

Die Lehrerin unserer Gruppe war Frau Jäckel.

Am Dienstag haben wir in der ersten und zweiten Stunde an Stationen zu den fünf Sinnen gearbeitet. In der dritten und vierten Stunde haben wir einen Hörspaziergang gemacht. Als wir am Ententeich waren, wurden uns die Augen verbunden. Wir haben Vögel, Enten und das Wasser plätschern gehört. In einem Spiel mussten wir mit verbundenen Augen unseren Baum finden.

Am Mittwoch wollten wir eigentlich einen Ausflug in den Natur-Erlebnisgarten machen. Da das Wetter schlecht war, haben wir stattdessen mit Ton gearbeitet. Fast alle Kinder haben Schalen getöpfert.

Am Donnerstag war das Wetter wieder schön und wir konnten in dem Natur-Erlebnisgarten gehen. Wir haben viele Tiere gesehen, zum Beispiel einen Frosch. Es gab dort einen Barfuß-Pfad und wir durften auch saure und süße Pflanzen probieren. Später haben wir ein Ratespiel gespielt. Dabei dachten sich drei Kinder ein Tier aus und die anderen mussten es erraten.

Am Freitag haben wir Plakate, das Projektbuch, Fühlkisten und viele andere Dinge für die Präsentation vorbereitet. Wir haben Riechpflanzen aufgestellt und Ton zum Formen bereitgelegt.

Am Nachmittag sind viele Eltern zur Präsentation gekommen und wir haben unsere Sachen vorgestellt.

von Melissa, Sandra und Svenja


 

„Wie schmeckt`s?“

Wir waren während der Projektwoche zum Thema „Sinne“ in der Gruppe „Wie schmeckt`s?“ bei Frau Schulze und Frau Wagner.

Am ersten Tag haben wir zu den anderen vier Sinnen Stationen gemacht. Besonders viel Spaß machte die Station, bei der man versteckte Buchstaben finden sollte.

Am zweiten Tag ging es dann mit dem Thema „Schmecken“ richtig los.

Aus Werbeprospekten durften wir Sachen ausschneiden, die wir am liebsten mögen. Auf das Duplo und die Wassermelone haben sich gleich alle gestürzt.

Wir haben auch viele Versuche mit der Zunge gemacht. Wir mussten herausfinden, an welcher Stelle die Zunge salzig, sauer und süß schmecken kann. Ich fand auch ganz toll, als wir die Augen zumachen mussten und dann etwas in den Mund gelegt bekamen. Es war schon komisch, zu erraten, was das dann genau war.

Dann haben wir die Ausstellung vorbereitet. Dafür haben wir Plakate gemacht. Am Nachmittag sind dann die Eltern gekommen. Lotte hat mit Jenny am Löffelstand gearbeitet. Die Besucher mussten mit geschlossenen Augen versuchen zu schmecken, was wir auf den Löffel getan haben.

von Charlotte, Jenny und Yosan

Die Kinder in Ober-Wöllstadt konnten ebenfalls ein Projekt zum Thema „Wie schmeckt´s?“ besuchen. Die Gruppe leitete Frau Heuser.

 

Letzte Änderung am 06.10.2017